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Ganzheitliche Schmerztherapie

Diese Kombination naturheilkundlicher und nebenwirkungsfreier Therapiemethoden hat sich in der Praxis für die Behandlung von Schmerzen am gesamten Bewegungsapparat bewährt.

Sie wird unter anderem zur Behandlung der folgenden Beschwerden eingesetzt:

Der Therapieansatz ist der folgende:

Fehlhaltung, Dauerbelastung, Bewegungsmangel, falsche Ernährung und / oder Stress führen im Muskelgewebe in der Regel zuerst zu Verspannungen, dann zu Verhärtungen und schließlich zu regelrechten Muskelverkürzungen. Diese verkürzten Muskeln ziehen kontinuierlich an den Gelenken und setzen sie damit unter Dauerstress. Dieser Zustand kann schließlich zu Fehlstatik und sogar zur Zerstörung des Gelenkknorpels führen.

Verspannungen und RückenbeschwerdenDeshalb ist es das Ziel der ganzheitlichen Schmerztherapie, die betroffenen Muskelgruppen zu identifizieren, ihren Stoffwechsel zu verbessern und sie in einen Entspannungszustand zu bringen. Gleichzeitig werden mithilfe der Dorntherapie (s.u.) die betroffenen Gelenke auf ihre Stellung bzw. Fehlstellung überprüft und entsprechend behandelt.

Als Triggerpunkte bezeichnen wir die Stellen der stärksten Verhärtungen bzw. des größten Druckschmerzes direkt im Muskelgewebe. Die spezifische Behandlung dieser Punkte hat zum Ziel, das Muskelgewebe zu entlasten und somit den Muskel zurück in seinen Entspannungszustand zu bringen. Dieser Zustand kann die folgenden selbstheilenden Prozesse des Körpers ermöglichen:

Im Gegensatz zu den Triggerpunkten, die sich direkt im Muskelgewebe befinden, liegen die Golgipunkte in den Sehnenansätzen der jeweiligen Muskeln.

Golgipunkte sind druckempfindliche Punkte am Golgi-Nervenapparat, der von dem italienischen Mediziner Camillo Golgi Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Diese Nerven geben dem Gehirn kontinuierlich Auskunft über den Spannungszustand der ihnen zugehörigen Muskeln.

Die Golgipunkttherapie macht sich diesen Mechanismus zunutze: Durch anhaltenden Druck (meist mit dem Daumen) auf die spezifischen Golgipunkte wird dem Gehirn ein extrem erhöhtes Spannungsverhältnis im Muskel vorgetäuscht. Für das Gehirn bedeutet das eine akute Verletzungsgefahr, weshalb es innerhalb von Sekunden entspannende Substanzen direkt in den betroffenen Muskel schickt. Nach meiner Erfahrung ist die Wirkung auch für den Patienten innerhalb dieser kurzen Zeit spürbar.

Für meine ganzheitliche Schmerztherapie verbinde ich Golgi- und Triggerpunkttherapie mit Massage, Lymphdrainage und Schröpfkopfanwendungen sowie mit der Gelenktherapie nach Dorn.

Die Schröpfkopfbehandlung gehört zu den klassischen Ausleitungsverfahren, d. h. sie wird dazu verwendet, giftige Stoffe und Schlacken aus dem Gewebe zu lösen.

SchröpfgläserDafür werden speziell gefertigte Schröpfgläser verwendet, die in etwa die Form einer Glocke haben. Mithilfe von Feuer oder einer Saugpumpe wird ein Vakuum erzeugt, damit sich das Schröpfglas auf der Haut festsaugt. Dadurch soll das darunter liegende Gewebe gedehnt, die Mikrozirkulation von Blut- und Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe angeregt, die gestaute Lymphflüssigkeit abgeleitet und die Spannung der darunter liegenden Muskeln vermindert werden. Gleichzeitig kann nun aus dem umliegenden Gewebe Blut in die angesaugten Hautbezirke strömen. An besonders gestauten Stellen kann dabei ein Bluterguss entstehen, der in den nächsten Tagen durch vermehrte Heilarbeit des Körpers abgebaut wird.

Die Schröpfkopfbehandlung kann auch unabhängig von der Schmerzbehandlung als eigenständige Reflexzonentherapie eingesetzt werden. Der Wunderapparat Mensch hat nicht nur an den Händen und Füssen Reflexzonen, über welche seine inneren Organe behandelt werden können, sondern auch am Rücken. Hier bieten sich Schröpfköpfe zur entsprechenden Behandlung an.

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine einfache und sanfte Methode zur direkten Behandlung von Beckenschiefstand und Wirbelsäulenverschiebungen.

Rücken ©Achille - FotoliaDie betroffenen Gelenke werden durch gezielten Druck des Behandlers bei gleichzeitiger Bewegung vonseiten des Patienten so manipuliert, dass sie von selbst in ihre ursprüngliche Position zurückgehen können. Für ein nachhaltiges Ergebnis bedarf es in der Regel mehrerer Behandlungen und der Mitarbeit des Patienten.